Podiumsdiskussion - Brandenburgerinnen machen was fürs Klima

Die oder der eine oder andere war etwas verwundert ob des Titels „Brandenburgerinnen machen was fürs Klima“. Warum denn bitte nur …“rinnen“? Die Veranstaltung war ursprünglich als Teil der Frauenwoche im März geplant, aber da kam der Coronavis dazwischen

Die Gäste erwartete eine reger Austausch im Podium zwischen fünf Brandenburgerinnen, die sich in unserer Stadt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzen: Madelaine Böhm vom Pachamama Laden in der Altstadt, Anette Lang von den Grünen, Natalie Schramke von Myfairdenim sowie Jannika Schlieker und Gwendolijn Rautenberg von Fridays for Future.

Themen des Abends waren Berichte über den persönlichen Auslöser, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen (z. B. eine Reise nach Indien) persönliche Erfolge sowie Misserfolge, Phasen der Euphorie und Resignation und vor allem auch der Ansporn und die Motivation immer und immer weiter zu machen.

Wichtig war auch die Debatte, sich Grenzen setzen zu müssen im Einsatz für das Klima, denn neben Schule, Arbeit, Familie, Kindern usw. ist der zeitliche Spielraum begrenzt und brachte die eine oder andere schon an den Rand des Leistbaren.

Besonders beeindruckt haben auch die beiden jungen Frauen von Fridays For Future, die hier in Brandenburg an der Havel seit vorigem Jahr schon so einiges auf die Beine gestellt haben.

Dass niemand mal eben die großen Umweltsünden wuppen und „abschaffen“ kann, darin waren sich alle einig. Aber kleine Schritte gehen und jede(r) mit seinen Möglichkeiten einsetzen. Besonders gut aufgenommen wurde der Vorschlag, unsere Stadt als erste „Laubbläserfreie Zone“ zu deklarieren“. In diesem Sinne…

Am Ende war aber längst nicht Schluss, Podiumsmitglieder als auch Gäste tauschten sich noch eine ganze Weile individuell aus und knüpften Kontakte…