Frenzel, Veronica
Veronica Frenzel, geboren 1982 in München, ist freie Radio- und Print-Journalistin in Berlin und arbeitet für Stern, Deutschlandfunk und Dummy. Für ihre Recherchen lebte sie unter anderem in Kenia, Mosambik und Uganda. Seit sie sich 2019 bei einem Anti-Rassismus-Training bei rassistischen Gedanken ertappt hat, setzt sie sich auch mit ihrer weißen deutschen Identität auseinander.</I>
Ein Workshop in Kooperation mit der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde
Der Nationalsozialismus gehört zu vielen deutschen Familiengeschichten. Doch diesen Teil der eigenen Geschichte anzunehmen, ist nicht leicht. Wie das Schweigen über erlittenes Leid wird auch das über die Schuld unbewusst an die Nachkommen weitergegeben. Dennoch fragen sich immer mehr, welche Rollen ihre Familienangehörigen damals innehatten. Archive bieten Möglichkeiten zur Recherche.
Nur: Wie gelange ich an welche Informationen? Und wie sind die Ergebnisse zu verstehen? In ihrem Workshop bietet die Autorin und Familienforscherin Veronica Frenzel neben praktischer Anleitung zur Recherchearbeit die Möglichkeit, über das Wesen dieser Gefühlserbschaften, die Mechanismen der generationsübergreifenden Weitergabe sowie des möglichen Umgangs zu sprechen und sich auszutauschen.
Weitere Angebote zur Kursreihe finden Sie hier