Kurse nach Themen
Online-Kurs in Kooperation mit der VHS Reutlingen. Es gelten die AGB der durchführenden vhs. Am Ende des 19. Jahrhunderts begann die neue Einwanderung europäischer Juden in ihr gelobtes Land. Auf dem Zionistenkongress 1897 in Basel und nach dem 1. Weltkrieg wurden die Grundlagen eines israelischen Staates gelegt. Nach den schrecklichen Ereignissen an der jüdischen Kultur, während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Europa, wurde das Drängen nach Eigenständigkeit größer, so dass sich die UN 1947 zur Zwei-Staaten-Lösung entschloss.
In diesem Kurs verwandeln Teilnehmende alte Jeans in ein kreatives Kissen mit Geheimfach und erlernen dabei die Grundlagen des Nähhandwerks. Sie setzen sich praxisnah mit Upcycling auseinander und entdecken, wie aus scheinbar Nutzlosem etwas Einzigartiges und Praktisches entsteht. Neben der handwerklichen Arbeit erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Textilproduktion – von der Rohstoffgewinnung über Herstellung bis zum Konsum. Im Austausch mit anderen überlegen sie, wie nachhaltige Lebensweisen im Alltag umgesetzt werden können, und entwickeln ein Bewusstsein dafür, wie eigenes Handeln die Umwelt beeinflusst. Kreativ, praktisch, lehrreich und inspirierend – dieser Workshop verbindet Spaß am Selbermachen mit Verantwortung für unsere Welt. Vorbehaltlich der Förderung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist dieser Kurs kostenfrei. Eine Anmeldung ist aber erforderlich. Die Teilnehmendenplätze sind begrenzt!
Teilnehmende ab 10 Jahren tauchen in diesem Workshop spielerisch in die Welt der erneuerbaren Energien ein. Gemeinsam bauen sie spannende Kosmos-Sets – wie ein Windrad, ein Brennstoffzellenauto und ein Eco-Haus – und lernen, wie Energie sauber, günstig und unabhängig erzeugt werden kann. Jede:r kann außerdem ein eigenes Solar-Fahrzeug bauen und zuhause die Kraft der Sonne ausprobieren. So verbinden wir Technik, Handwerk und Umweltbewusstsein auf kreative Weise. Kinder erleben Technik hautnah, stärken handwerkliche Fähigkeiten und Sozialkompetenzen und entdecken, wie sie die Zukunft aktiv mitgestalten können.
Vier von fünf Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Wer sich dazu entschieden hat, einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pflegen, dem bietet die Pflegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen. Der Pflegestützpunkt informiert in dieser Veranstaltung über die Leistungen aus der Pflegeversicherung und den Möglichkeiten der Sicherstellung der Pflege. Hierbei werden auch die Möglichkeiten einer Pause von der Pflegetätigkeit sowie die wichtigsten Wohnformen grob vorgestellt. Nach dem informativen Teil werden Sie mit der Dozentin in Austausch treten und können Fragen stellen. Zielgruppe: - Angehörige, die sich um pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern. - Interessierte Personen, die mehr über die Pflege von Angehörigen erfahren möchten. Bildungsziel: - Vermittlung von praktischem Wissen für die Pflege von Angehörigen. - Sensibilisierung für die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen. - Förderung von Selbstfürsorge (z.B. durch die Pausierung von Pflegetätigkeiten)
Was passiert im Ernstfall mit meinen digitalen Daten? Viele persönliche Informationen und Verträge sind nur noch digital gespeichert. Dennoch vergessen viele Verbraucher:innen, dass es heutzutage wichtig ist, seinen digitalen Nachlass frühzeitig zu regeln. So sollte der Zugang zu E-Mail-Konten, Online-Banking oder sozialen Netzwerken bei schwerer Krankheit oder dem Todesfall geregelt sein. Ebenso muss festgehalten werden, wer im Notfall Zugriff auf die digitalen Daten hat und was mit diesen passieren soll. In diesem Seminar informieren wir umfassend zum Thema und geben Ihnen die nötigen Informationen, um Ihre digitale Vorsorge selbst verfassen zu können. Wir erklären, wofür es Vollmachten oder andere Vorkehrungen braucht und worauf bei der Erstellung geachtet werden sollte. Die Teilnehmer:innen erfahren unter anderem: · Wofür brauche ich eine digitale Vorsorge? · Muss ich eine bestimmte Form einhalten? Gibt es Vordrucke, die man benutzen kann? · Was sollte in den Dokumenten enthalten sein? · Wie formuliere ich die digitale Vorsorge rechtssicher? · Wo sollte ich die Dokumente aufbewahren?
Dieser Kurs informiert über Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung. Teilnehmenden erhalten umfassende Informationen und die nötigen Auskünfte, um eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht selbst verfassen und aktuell halten zu können. Es wird erklärt, wofür es die Verfügungen braucht und worauf bei der Erstellung geachtet werden sollte. Zudem wird erläutert, wann zusätzlich eine Betreuungsverfügung sinnvoll ist. Patientenverfügung Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, welchen medizinischen Maßnahmen, insbesondere zur Lebensverlängerung, sie sich im Falle schwerer Krankheit für sich wünschen und welche sie ablehnen. Um diese sehr individuellen Wünsche festzuhalten, ist eine Patientenverfügung wichtig. Wer mit diesem Dokument vorsorgen will, sollte es rechtsicher und so konkret wie möglich verfassen. Die Teilnehmenden erfahren unter anderem: - Wofür brauche ich eine Patientenverfügung? - Muss ich eine bestimmte Form einhalten und ist es sinnvoll, Musterformulare zu nutzen? - Was sollte in der Verfügung enthalten sein und wie halte ich Wünsche und Vorstellungen fest? - Wie formuliere ich die Patientenverfügung rechtssicher? - Was sollte ich zusätzlich mit meinem Arzt/meiner Ärztin besprechen? - Wo sollte ich die Patientenverfügung aufbewahren? Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung Durch Unfall, Krankheit oder Alter kann es passieren, dass man nicht mehr in der Lage ist, Angelegenheiten eigenverantwortlich zu regeln. In dieser Situation braucht es eine rechtliche Vertretung - weder Ehepartner noch Kinder können dies automatisch übernehmen. Die Vorsorgevollmacht ist ein wichtiges Dokument für einen solchen Fall. Die Teilnehmer erfahren unter anderem: - Wofür brauche ich eine Vorsorgevollmacht? - Wodurch unterscheidet sich die Vollmacht von der Betreuungsverfügung? - Muss ich eine bestimmte Form einhalten und gibt es Vordrucke, die ich benutzen kann? + - - Worauf muss ich beim Ausfüllen achten und wie halte ich Wünsche und Vorstellungen fest? - Wann braucht es zusätzlich einen Notar oder Rechtsanwalt? - Wo sollte ich Vorsorgevollmacht aufbewahren?
Ein Angebot in Kooperation mit der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde Ab dem 27. Januar 2026 zeigen die Gedenkstätten Brandenburg an der Havel in der St. Johanniskirche die Wanderausstellung „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“, ergänzt um einen besonderen Abschnitt zum Konzentrationslager Brandenburg. Bei dieser Führung durch die Ausstellung steht die Geschichte der kommunistischen Stadtverordneten Getrud Piter im Mittelbpunkt. Getrud Piter zählt zu den frühesten weiblichen Opfern des nationalsozialistischen Terrors in Brandenburg. Das KZ Brandenburg bestand von August 1933 bis Ende Januar 1934 im leerstehenden „Alten Zuchthaus“ am heutigen Nicolaiplatz. Neben politischen Gegnern und prominenten jüdischen NS-Verfolgten war auch Getrud Piter dort inhaftiert. Sie engagierte sich aktiv für Demokratie und soziale Gerechtigkeit – ein Engagement, das sie mit ihrem Leben bezahlte: Im September 1933 wurde sie im Lager ermordet. Ihre Geschichte steht exemplarisch für den Mut von Frauen, die sich der nationalsozialistischen Gewalt widersetzten, und deren Schicksale bis heute oft im Schatten stehen. Anlässlich der Frauenwoche und der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden wir herzlich zu offenen Führungen mit den Ausstellungskurator:innen ein. Die Führungen bieten Raum, insbesondere das Leben und Wirken Getrud Piters sowie die Erfahrungen weiterer weiblicher NS-Verfolgter in den Blick zu nehmen und ihre Geschichten sichtbar zu machen. Weitere Infos zur Wanderausstellung finden Sie hier *klick*
Ab dem 27. Januar 2026 präsentiert die Gedenkstätte Brandenburg in der St. Johanniskirche die Wanderausstellung „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“. Die Schau wurde um einen eigenständigen Ausstellungsteil zum Konzentrationslager Brandenburg erweitert. Das frühe KZ in Brandenburg bestand von August 1933 bis Ende Januar 1934 und war im leerstehenden „Alten Zuchthaus“ am heutigen Nicolaiplatz untergebracht. Zu den Gefangenen gehörten neben tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegnern auch bekannte jüdische NS-Gegner wie Erich Mühsam, Hans Litten und Kurt Hiller. Der Lageralltag war geprägt von systematischer Gewalt und Demütigung. Die ehemalige kommunistische Stadtverordnete Getrud Piter, vermutlich die einzige weibliche Häftling des Lagers, wurde dort im September 1933 ermordet. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden wir herzlich zu offenen Führungen mit den Ausstellungskurator:innen ein. Weitere Infos zur Wanderausstellung finden Sie hier *klick*
Ab dem 27. Januar 2026 präsentiert die Gedenkstätte Brandenburg in der St. Johanniskirche die Wanderausstellung „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“. Die Schau wurde um einen eigenständigen Ausstellungsteil zum Konzentrationslager Brandenburg erweitert. Das frühe KZ in Brandenburg bestand von August 1933 bis Ende Januar 1934 und war im leerstehenden „Alten Zuchthaus“ am heutigen Nicolaiplatz untergebracht. Zu den Gefangenen gehörten neben tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegnern auch bekannte jüdische NS-Gegner wie Erich Mühsam, Hans Litten und Kurt Hiller. Der Lageralltag war geprägt von systematischer Gewalt und Demütigung. Die ehemalige kommunistische Stadtverordnete Getrud Piter, vermutlich die einzige weibliche Häftling des Lagers, wurde dort im September 1933 ermordet. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden wir herzlich zu offenen Führungen mit den Ausstellungskurator:innen ein. Weitere Infos zur Wanderausstellung finden Sie hier *klick*
Der 17. Juni 1953 steht für den bis zum Mauerfall 1989 einzigen Volksaufstand der DDR. Stadt und Kreis Brandenburg an der Havel gehörten zu den Zentren dieses Aufstandes. Über die Demonstrationen in den Betrieben, die Forderungen und die Folgen ist Vieles bekannt. Doch welchen Einfluss hatte der Aufstand unmittelbar auf die Strafanstalt auf dem Görden? Welche langfristigen Folgen hatte das Ereignis für die Strafvollzugsanstalt? Im Workshop werden einerseits tagesaktuelle Entwicklungen um den 17. Juni im Gefängnis in den Blick genommen. Andererseits gibt es die Möglichkeit die Biografie von Karl Heinz Pahling kennen zu lernen. Der Gleisbauer Pahling wurde als „Rädelsführer“ des Streiks zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt und schließlich im Gefängnis auf dem Görden inhaftiert. Der Workshop beinhaltet eine Überblicksführung durch den DDR-Teil der Dauerausstellung, er bietet die Möglichkeit historische Quellen anzuschauen und ins Gespräch zu kommen.
Der Nationalsozialismus gehört zu vielen deutschen Familiengeschichten. Doch diesen Teil der eigenen Geschichte anzunehmen, ist nicht leicht. Wie das Schweigen über erlittenes Leid wird auch das über die Schuld unbewusst an die Nachkommen weitergegeben. Dennoch fragen sich immer mehr, welche Rollen ihre Familienangehörigen damals innehatten. Archive bieten Möglichkeiten zur Recherche. Nur: Wie gelange ich an welche Informationen? Und wie sind die Ergebnisse zu verstehen? In ihrem Workshop bietet die Autorin und Familienforscherin Veronica Frenzel neben praktischer Anleitung zur Recherchearbeit die Möglichkeit, über das Wesen dieser Gefühlserbschaften, die Mechanismen der generationsübergreifenden Weitergabe sowie des möglichen Umgangs zu sprechen und sich auszutauschen. Weitere Angebote zur Kursreihe finden Sie hier
Wie wir sprechen, entscheidet oft darüber, wie nah wir uns kommen – oder wie weit wir uns voneinander entfernen. Kommunikation ist Beziehungsgestaltung, und sie ist geprägt von Rollenbildern, Erfahrungen und Erwartungen, die wir mitbringen. In diesem Workshop geht es darum, wie authentische, wertschätzende Gespräche gelingen können – unabhängig von Geschlecht oder Rolle. Mit Impulsen aus der achtsamen und gewaltfreien Kommunikation sowie praktischen Übungen lernen wir, klar zu sprechen, empathisch zuzuhören und uns auf Augenhöhe zu begegnen. Ein Raum für ehrlichen Austausch darüber, was Verbindung stärkt – in Partnerschaft, Familie und Alltag.
Jeder Mensch ist ein Philosoph, wenn er sich die Zeit nimmt, über das Leben nachzudenken. Unser philosophisches Erzählcafé – das sind 90 Minuten zum entspannten Nachdenken, für anregende Gespräche über das Allgemeine und Besondere im Leben. Wo hocken Vorurteile, wo wartet überraschende Selbsterkenntnis? Ohne philosophische Vorbildung stellen wir uns der Frage, welche philosophischen Sätze uns heute als Lebenshilfe taugen oder als Aufklärung über die Verhältnisse, in denen wir leben. Vielleicht auch als humoristische Alltagsbegleitung? Dabei fangen wir nicht bei den Standartwerken an, sondern im gelebten Leben: Welche „Wörter des täglichen Bedarfs“ finden sich auch in philosophischen Lexika? Zum Beispiel: Sinn, Würde, Identität, Wahrheit, Liebe, Macht, Mensch, Normalität, Hybris, Tod, Schönheit, Freiheit, Fortschritt, Entwicklung… Und wie verändern sich diese philosophischen Grundbegriffe in unserem alltäglichen Gebrauch?
Das Freiwilligenzentrum Brandenburg stellt konkrete Engagementmöglichkeiten in unserer Stadt vor. Du erfährst, wie und wo Du Dich einbringen kannst – ob in einem bestehenden Projekt, im Ehrenamt oder mit eigenen Ideen. Gleichzeitig ist Raum für Austausch: Lerne andere engagierte Menschen aus Deiner Region kennen, teile Deine Erfahrungen und finde vielleicht sogar Mitstreiter*innen für neue Vorhaben.
In 90 Minuten zu mehr Struktur, weniger Stress und einem Alltag, der zu dir passt. Das Zauberwort: Routine. Klingt oft nach Langeweile oder starrem Ablauf - dabei können gute Routinen echte Gamechanger im Alltag sein. Sie geben Halt, entlasten unser Gehirn und schaffen Zeitfenster für das, was wirklich zählt. Wir zeigen, wie Du Dir mit einfachen, individuellen Routinen ein stabiles Fundament für deinen Alltag baust - ganz ohne Druck, dafür mit Leichtigkeit und Sinn. Der Kurs richtet sich an alle, die sich nach mehr Klarheit und Struktur im Alltag sehnen, ob im Familienleben, im Homeoffice oder zwischen vollen To-do-Listen. Gemeinsam schauen wir, welche kleinen Schritte große Wirkung entfalten und wie du Routinen entwickelst, die in deinem Leben wirklich zu einem tragenden Gerüst werden.
Der Onlinekurs ist für alle, die im Familienalltag Klarheit und Struktur suchen. Denn wir kennen es: Wäscheberge, verstreutes Spielzeug, Zettelchaos, Terminflut - und mittendrin der Wunsch nach mehr Struktur, Leichtigkeit und Entspannung. Familienalltag ist bunt, lebendig - aber oft auch fordernd. Wir zeigen, wie Ordnung im Familienalltag nicht nur machbar, sondern sogar entlastend, schön und nachhaltig sein kann. Der Kurs richtet sich an Eltern (und Großeltern), die das tägliche Chaos liebevoll bändigen möchten - ohne dabei in Perfektionismus oder starre Putzpläne zu verfallen. Wir geben praktische Impulse, wie man mit einfachen Routinen, klaren Strukturen und kleinen Veränderungen eine große Wirkung erzielen kann. Dabei geht es nicht nur um Aufräumen, sondern um eine alltagstaugliche, familienfreundliche Ordnung, die allen gut tut und in der alle von klein bis groß mithelfen.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken des französischen Malers Édouard Manet (1832 – 1883): Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, einem Highlight der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Halten Sie Zitrone und ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel bereit. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Mit Bitcoin brach vor 16 Jahren das Zeitalter der Kryptowährungen an. Das selbsternannte digitale Bargeld versprach eine anonym und unmittelbar verwendbare und von außen nicht zu korrumpierende Weltwährung jenseits der Banken und fern vom Staat. Bitcoin sei deswegen, so hört man aus dem Internet genauso wie aus dem Zeitungsfeuilleton oder aus US-Senatsanhörungen, eine „Währung der Freiheit“. Dieses Versprechen ist besonders für jene attraktiv, die unter der Macht der Zahlungsvermittler und repressiven Finanzbehörden leiden – und das sind nicht wenige. Doch ist das Versprechen auch tragfähig? Der Vortrag erläutert die Grundprinzipien der Funktionsweise von Bitcoin und anderen Kryptowährungen und sondiert ihre freiheitspolitischen Ambitionen im Lichte geldsoziologischer Befunde und aktueller politischer Entwicklungen in der Ära Trump. Aaron Sahr ist Wirtschaftssoziologe und leitet am Hamburger Institut für Sozialforschung die Forschungsgruppe „Monetäre Souveränität". Zuletzt erschienen von ihm "Die monetäre Maschine. Eine Kritik der Finanziellen Vernunft" bei C.H. Beck (2022), im Frühjahr 2026 erscheint "Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit" in der Hamburger Edition.
Wer nach „Erklärungen“ sucht, tappt meistens im Dunklen und findet nichts. Soziale Phänomene haben Geschichten, die sich rekonstruieren lassen und aus diesen Rekonstruktionen ergibt sich ein Verständnis für ihre Dynamik. Diese sollte man kennen, wenn man über solche Phänomene reden will. Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literatur- und Sozialwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Zivilisationstheorie sowie Geschichte der menschlichen Destruktivität. Für seine Biografie über Christoph Martin Wieland erhielt er 2023 den Bayerischen Buchpreis.
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst. Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand. Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu grosser Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt.
Der Rückgang der Gebirgsgletscher zählt zu den sichtbarsten Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die Frage, wie lange es die Gletscher der Erde noch gibt und welche Folgen ihr Verschwinden haben wird, betrifft uns alle. Die renommierte Gletscherforscherin Andrea Fischer erklärt anschaulich, wie die Gletscher entstanden sind und wie sie die Landschaft geformt haben. Zudem erzählt sie von der Faszination der Gletscher und der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Gletschern. Was aber würde deren Verlust für den Planeten bedeuten? Und können die Gletscher wiederkommen? Andrea Fischer ist Gletscherforscherin und stellvertretende Direktorin des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für ihre Forschungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Wissenschaftlerin des Jahres 2023.
Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn „Kelten" nannten. Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit. Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation „Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert. Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand. In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt. Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus. Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell. Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist. Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung. Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis. Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung. Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
In diesem Vortrag analysiert der renommierte forensische Psychiater Frank Urbaniok die Herausforderungen im Zusammenhang mit Migration. Dabei setzt er sich insbesondere mit Kriminalstatistiken auseinander. Er erläutert mögliche gesellschaftliche und individuelle Folgen migrationspolitischer Fehlentwicklungen und stellt Lösungsansätze zur Bewältigung bestehender Probleme vor. Frank Urbaniok lehrt an den Universitäten Zürich und Konstanz und gilt als international führender Forensischer Psychiater mit dem Arbeitsschwerpunkt Gewalt- und Sexualstraftaten. Er ist als Psychotherapeut, Gutachter, Supervisor und Berater für Unternehmen und Führungspersonen tätig.
Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Brandenburg an der Havel können sich vor Ort in der VHS, Upstallstr. 25 (EG links) und zu den Sprechzeiten der VHS (Mo-Do) zum Einbürgerungstest am 12.05. um 16 Uhr anmelden. Eine Vor-Ort-Anmeldung ist möglich, solange Plätze verfügbar sind und spätestens bis zum 07.04. Danach wird ein neuer Testtermin vergeben. Bitte bringen Sie ein Ausweisdokument mit. Bitte füllen Sie den Teilnehmer-Meldebogen DIGITAL aus und bringen diesen unterschrieben zur Anmeldung mit. Ein per Hand ausgefüllter Meldebogen wird vom BAMF nicht akzeptiert. Wenn Sie außerhalb der Stadt Brandenburg an der Havel Ihren Wohnsitz haben, können Sie sich nicht zum Test bei uns anmelden. Es sind keine Anmeldungen per Telefon oder E-Mail möglich. --------------------- Beim Antrag auf Einbürgerung teilt Ihnen die zuständige Behörde mit, ob Sie den Einbürgerungstest des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) machen müssen. Diesen Einbürgerungstest führt die Volkshochschule der Stadt Brandenburg an der Havel im Auftrag des Bundesamtes durch. Der Test enthält 30 Fragen aus Politik, Geschichte und Kultur in Deutschland und 3 weitere Fragen aus dem Bundesland, in dem Sie gemeldet sind. Diese Fragen sind einem Katalog aus 300 bundeseinheitlichen und 10 Bundesland spezifischen Fragen entnommen. Hier können Sie die Testfragen einsehen Achtung: Bitte bereiten Sie sich auf die bundeslandspezifischen Fragen aus dem Bundesland vor, in dem Sie gemeldet, also wohnhaft sind.
In vielen Familien schlummern noch Zeugnisse aus vergangenen Zeiten: Urkunden, (Liebes-) Briefe der Großeltern, Ortschroniken, Behördenbriefe, Kriegstagebücher oder Kochrezepte. Doch dieser Schatz wird bald nicht mehr zugänglich sein, wenn die (alte-) deutsche Handschrift nicht mehr gelesen werden kann. Erlernen Sie in diesem Einführungskurs die Sütterlinschrift schreiben und lesen. Die Sütterlinschrift ist eine von dem Berliner Grafiker Ludwig Sütterlin (1865 - 1917) geschaffene Schreibschrift, die seit 1915 bis etwa 1941 in deutschen Schulen gelehrt wurde. Sie wird im Volksmund auch die "Deutsche Schrift" genannt. Es ist eine Standardform der vorher üblichen sehr verschiedenen Schreibschriften. In diesem Kurs werden Sie, ausgehend von der einstigen Schulausgangsschrift Sütterlin, das Lesen von alten deutschen Handschriften üben. Sie konzentrieren sich dabei auf Schriften aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerne können Sie zum ersten Termin auch eigene Schriftstücke mitbringen, die Sie dann gemeinsam im Kurs entziffern.
Für Teilnehmende, die den Einführungskurs besucht oder vergleichbare Vorkenntnisse haben. Inhalt des Kurses werden Einblicke in historische Texte des 17.-20. Jahrhunderts, das Lesen anspruchsvoller Texte sowie Strategien, unleserliche Buchstaben zu erkennen und Fehlerquellen zu vermeiden, sein.
Hochsensibel - ich auch? Bin ich auch hochsensibel? Was sind die Merkmale? Die Seminarleiterin Antje Remke, selbst Coach und hochsensibel, möchte in dieses Thema einführen. Sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Sie erhalten Inspirationen und es ist Raum für den Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden.
Hochsensible Menschen reagieren stark auf äußere Reize und nehmen diese intensiver wahr. Das Potential hochsensibler Menschen zu nutzen heißt, die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zu kennen und sich darauf einzustellen. Hierzu möchte das Seminar Anregungen geben und auf das Thema aufmerksam machen. Die Seminarleiterin Antje Remke, selbst Coach und hochsensibel, möchte in dieses Thema einführen. Sie erhalten Inspirationen und es ist Raum für den Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden. Themen des Kurses sind: Reflektion des Berufslebens unter Berücksichtigung der Hochsensibilität praktische Tipps beim Umgang mit der Hochsensibilität geeignete Berufsfelder für Hochsensible Stärkung des Selbstvertrauens und Akzeptanz der Veranlagung möglicher Gewinn der Hochsensibilität im Berufsleben Ansprechen oder nicht?
Willkommen auf deinem Weg zur inneren Stärke! Gemeinsam erkunden wir, was Stärke für dich bedeutet und wie sie sich im Körper anfühlt. Zusätzlich widmen wir uns einem oft unterschätzten Aspekt weiblicher Kraft: der Wut. Sie zeigt Bedürfnisse, Grenzen und Veränderungsimpulse – und kann bewusst genutzt werden, statt uns zu blockieren. Mit einfachen Körper- und Wahrnehmungsübungen machst du erlebbar, wie sich innere Stabilität aufbaut. Eine Visualisierungsübung unterstützt dich dabei, hinderliche Gedanken loszulassen und stärkende innere Anteile zu aktivieren. Kurze feministische Impulse zeigen, wie Frauen historisch und gesellschaftlich mit Wut umgehen und wie aus dieser Energie Klarheit und Handlungskraft entstehen kann. Für die praktische Umsetzung arbeiten wir mit zwei symbolischen Gegenständen:einem, den du mit innerer Stärke, und einem, den du mit Wut verbindest. Damit entsteht ein erfahrbarer Raum, in dem du deine Emotionen bewusst wandeln und deine persönliche Kraftquelle verankern kannst.
Von zu Hause aus Überweisungen zu tätigen, einen schnellen Zugriff auf den aktuellen Kontostand zu bekommen oder unabhängig von Ort und Öffnungszeiten der Banken zu sein, spart Zeit und Wege und ist über alle Altersgrenzen hinweg mit Online-Banking möglich. Unter dem Titel "Online-Banking - verständlich gemacht" zeigen wir Ihnen, wie es geht: - Voraussetzungen (technische Mittel, wie Smartphone, PV/Laptop, Browser) - Anmeldung zum Online-Banking - Notwendige Unterlagen, Zugang, Einstellungen, - Gefahren beim Online-Banking - Nutzungsvarianten und Schritte um z. B: Kontostand abzufragen, Überweisungen zu tätigen, Daueraufträge einzurichten - Praxisbeispiele und Sicherheitstipps Die einzelnen Schritte üben wir mit Ihnen im Kurs auch praktisch in einem Demo-Zugang. So können Sie sich einen Einblick zur Funktionen im Online-Banking schaffen und unbekümmert ausprobieren.
In diesem Kurs verwandeln Teilnehmende alte Textilien in kleine, kreative Fischtaschen und erlernen dabei die Grundlagen des Nähhandwerks. Durch die praxisnahe Methode des Upcyclings werden sie motiviert, sich mit Klimaschutz und nachhaltiger Lebensweise auseinanderzusetzen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Neben dem kreativen Arbeiten gibt es Inputs und Austausch zu Themen wie Wertschöpfungskette von Produkten, Umweltbelastungen und sozialen Auswirkungen von Textilproduktion – von Rohstoffgewinnung über Herstellung bis zum Konsum. Kreativ, praktisch und nachhaltig – gestalten Sie etwas Einzigartiges und erfahren gleichzeitig, wie eigenes Handeln die Welt verändern kann. Vorbehaltlich der Förderung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist dieser Kurs kostenfrei. Eine Anmeldung ist aber erforderlich. Die Teilnehmendenplätze sind begrenzt!
In diesem dreitägigen Workshop erleben Teilnehmende die Natur ganz bewusst: Im Wald, am Wasser und bei kreativen Handwerksprojekten entdecken sie Pflanzen, Tiere und Ökosysteme. Spielerisch, achtsam und praxisnah lernen sie, wie Mensch und Natur zusammenhängen und wie wichtig Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind. Ablauf Tag 1 – Die Wildnis ruft: Walddetektive unterwegs Wir lernen uns kennen, erkunden den Wald und entdecken spannende Spuren. Anschließend gestalten wir Naturmandalas, Baumgesichter und bauen kleine Hütten. Tag 2 – Geheimnisvolle Wasserwelten Wir erforschen den Bach und legen ein eigenes kleines Ökosystem an. Danach konstruieren wir Wasserräder und bauen kleine Boote. Tag 3 – Die Natur und der Mensch Wir sammeln Kräuter und stellen daraus erfrischende Limonade her. Außerdem bauen wir einen Wasserfilter, erkunden die Artenvielfalt und gestalten ein Insektenhotel.
Teilnehmende ab 10 Jahren tauchen in diesem Workshop spielerisch in die Welt der erneuerbaren Energien ein. Gemeinsam bauen sie spannende Kosmos-Sets – wie ein Windrad, ein Brennstoffzellenauto und ein Eco-Haus – und lernen, wie Energie sauber, günstig und unabhängig erzeugt werden kann. Jede:r kann außerdem ein eigenes Solar-Fahrzeug bauen und zuhause die Kraft der Sonne ausprobieren. So verbinden wir Technik, Handwerk und Umweltbewusstsein auf kreative Weise. Kinder erleben Technik hautnah, stärken handwerkliche Fähigkeiten und Sozialkompetenzen und entdecken, wie sie die Zukunft aktiv mitgestalten können.