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Länder- / Heimatkunde / Stadtkultur

2 Kurse
Lisa Weigel, Lehrbereichsleiterin
Lisa Weigel
Lehrbereichsleitung Junge VHS, Mensch und Gesellschaft; Kunst, Kultur und Kreatives Gestalten

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Besichtigung der Leitstelle der Feuerwehr Brandenburg an der Havel
Mi. 25.11.2026 10:00
Leitstelle der Feuerwehr

Werfen Sie einen spannenden Blick hinter die Kulissen der städtischen Feuerwehr und erleben Sie, wie im Notfall Hilfe koordiniert wird. Bei der Besichtigung erhalten Sie Einblicke in die Leitstelle, die rund um die Uhr besetzt ist und in der eingehende Notrufe entgegengenommen und die notwendigen Rettungskräfte koordiniert werden. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Feuerwache lernen Sie außerdem die Fahrzeuge und die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr kennen. Sie erfahren, welche umfangreiche Vorbereitung, Wartung und Ausbildung notwendig ist, damit die Einsatzkräfte jederzeit schnell und zuverlässig helfen können. Auch die Möglichkeiten der Feuerwehr für den Katastrophenfall werden vorgestellt. Freuen Sie sich auf eine informative und spannende Führung und einen besonderen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr.

Kursnummer 26H1010202
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Entgelt: kostenlos
„frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“ Führung durch die Ausstellung und Workshop zur historischen Biografienforschung
Sa. 09.01.2027 11:00
Gedenkstätte Leistikowstraße (Leistikowstraße 1, 14469 Potsdam)
Führung durch die Ausstellung und Workshop zur historischen Biografienforschung

Sowjetische Militärtribunale verurteilten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) Tausende Frauen zu langjährigen Haftstrafen. Viele von ihnen wurden in Speziallagern interniert. Ab Sommer 1948 befand sich die größte Gruppe im Speziallager Sachsenhausen. Anfang Februar 1950 überstellte der sowjetische Geheimdienst 1.119 Frauen aus dem aufgelösten Lager in das DDR-Gefängnis Hoheneck. Unter ihnen waren auch Mütter mit Kleinkindern und Schwangere. Die Wanderausstellung „frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“ widmet sich diesem bislang wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken stellt sie die Lebensgeschichten von zwölf Frauen vor. Ihre Biografien erzählen von Verfolgung, Unrecht und Leid, aber auch von Selbstbehauptung und Überlebenswillen. Bei einer Kuratorinnenführung erhalten die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die Ausstellung und erfahren mehr über die historischen Hintergründe und individuellen Schicksale der porträtierten Frauen. Im Anschluss gibt die Kuratorinnen anhand ausgewählter Beispiele Einblicke in die praktische Arbeit der historischen Biografieforschung. Wie lassen sich Lebensgeschichten rekonstruieren, wenn nur wenige Informationen über die betreffenden Personen vorliegen? Welche Archive und Datenbanken helfen bei der Recherche? Welche Spuren führen zum Ziel, und welche Fragen müssen offenbleiben? Die Veranstaltung verbindet die Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte mit einem Einblick in die Methoden historischer Forschung. Zugleich bietet sie Anregungen und methodische Impulse, die auch für die eigene Familienforschung hilfreich sein können.

Kursnummer 27F1030000
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Entgelt: kostenlos
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21.10.26 01:46:17