Lernen Sie Ihr Haus kennen - und wie man es auf die Zukunft vorbereitet Dieser Kurs unterstützt Hausbesitzer dabei, ihr Haus kennenzulernen, Förderung für den klimafreundlichen Umbau kennen- und verstehen zu lernen sowie ein Sanierungskonzept zu entwickeln. Ziel des Kurses ist es, die Wärmeverluste des eigenen Hauses zu verstehen und größenordnungsmäßig zu ermitteln. Teilnehmende lernen, was Endenergie und Primärenergie bedeuten und welche Relevanz das Gebäudeenergiegesetzes für Hauseigentümer hat. Es werden Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude vorgestellt und welche geförderte Beratungsangebote man wahrnehmen kann. Mit Hilfe verschiedener Modellrechnungen für das eigene Gebäude können Teilnehmende unter Anleitung einen Plan bzw. ein Konzept für die Sanierungsreihenfolge und Förderung erstellen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Eigentümer*ínnen von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern. Andere Teilnehmende sind auch herzlich willkommen und können mit fiktiven Werten rechnen. Es ist hilfreich, wenn sich Teilnehmende vorab mit dem Haus und dessen Herausforderungen vertraut machen: - Fotos von allen Seiten und Detailfotos von Fenstern und der Heizungsanlage (auch das Typenschild) - Vorab Maße ermitteln - Deckenhöhe, Länge, Breite, Höhe; Maße der Fenster - Wandaufbau - Aufbau der obersten Geschossdecke - Aufbau des Kellerfußbodens oder der Bodenplatte. Gibt es erkennbare Probleme, z.B. feuchte Stellen, Durchzug, einzelne Zimmer werden nicht warm oder zu warm, Heizkosten sind zu hoch?
Wissenschaft prägt unser Leben in hohem Maße – von Medizin und Klimaforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Zugleich ist Vertrauen in Wissenschaft heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Während viele Menschen der Forschung weiterhin vertrauen, wachsen andernorts Skepsis, Distanz oder offener Widerspruch. Der Vortrag stellt dar, warum Vertrauen in Wissenschaft relevant ist, worauf es beruht und warum es in manchen gesellschaftlichen Gruppen stabil bleibt und in anderen erodiert. Mike S. Schäfer ist Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich. Er erforscht, wie wissenschaftliche Themen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie in Öffentlichkeit, Medien und digitalen Plattformen verhandelt werden und was Bürgerinnen und Bürger über Wissenschaft denken. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie, und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten. Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen. Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern? Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen. Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich. Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering. Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.