Unser heutiger Ausflug geht nach Reitwein. Begleitet durch den ADFC radeln wir durch die Oderlandschaft. Wer nicht so fit ist, kann per Fahrgemeinschaft (bitte anmelden) die Veranstaltung ebenfalls besuchen. Wir wollen uns der Wassersituation in der Oderregion zuwenden. Bei einem Spaziergang zur Oder berichtet der Dozent über die Herausforderungen der Flusslandschaft und die Aufgaben eines/r Deichläufers/-läuferin. Bei Bedarf kann das Ortslokal für eine Einkehr genutzt werden. Bitte bei der Anmeldung entsprechendes Interesse bekunden, das Restaurant würde nur für uns öffnen. Am Nachmittag wird das Element Wasser mit Hilfe von kleinen Selbstexperimenten in und mit der Natur weiter erforscht. Begleitet durch eine Erlebnispädagogin stehen Spaß und eigenes Ausprobieren im Vordergrund. Treffpunkt für Radler: 08:30 Uhr Bahnhof FFO Treffpunkt vor Ort bei der Überleiter Reitwein in 15328 Reitwein: 10:15 Uhr Spaziergang bis ca. 12:30 Uhr Experimente zum Thema Wasser 14:00–16:00 Uhr
Der Wasserspaziergang startet an der Schleuse und führt in die Entstehung und Geschichte des Teltowkanal, seiner Brücken und der Machnower Schleuse zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Geplant als Abwasserkanal wurde er zu einer wichtigen Schiffahrtsverbindung zwischen Spree und Havel und auch Teil der innerdeutschen Grenze. Nach der Wiedervereinigung hatte das "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17" das Ziel, den Teltowkanal und die Schleuse zu vergrößern und so für Großmotorgüterschiffe bis zu 2000 Tonnen und Schubverbände mit 3500 Tonnen befahrbar zu machen. Umweltverbände liefen seit Ende der 1990er-Jahre jedoch Sturm gegen diese Pläne wegen der geplanten, massiven Eingriffe in die Uferlandschaften. Die Zivilgesellschaft hatte Erfolg - 2010 legte die Bundesregierung ihre Ausbaupläne zu den Akten. Durch den Spaziergang entlang des Kanals führt der Kleinmachnower Biologe, Ökologe und historisch Interessierte Dr. Axel Mueller, der sich in Kleinmachnow seit vielen Jahrzehnten auskennt und für den Naturschutz in der Region Teltow - Kleinmachnow - Stahnsdorf stark macht. Sicher wird neben historischen Wasserthemen auch hier und da die eine Frage zu Geologie, Flora und Fauna beantwortet werden können. Der thematische Spaziergang ist entgeltfrei, wir benötigen Ihre Anmeldung, um die Kursgruppe planen zu können. In Kooperation mit Landschaftspflegeverein Buschgraben-Bäketal e.V. soll diese Veranstaltung auch der Weiterbildung von Ehrenamtlichen dienen. Der Treffpunkt ist an der Schleuse Kleinmachnow, Stahnsdorfer Damm. Parkmöglichkeiten auf der Stahnsdorfer Seite, in der Nähe der alten Straßenbahn. Start des Spaziergangs an der Nordseite der Schleuse, Ecke Bapu Restaurant. Der Rundgang beträgt ca. 3,5 - 4,5 km und führt zurück zur Schleuse. Wer mag, kann abschließend noch ein erfrischendes Getränk mit dem Referenten und Interessierten der Gruppe im Garten des Bapu Restaurants zu sich nehmen.
Die Exkursion startet vor dem Bahnhof Grunewald und führt auf dem Weg zum historischen Wasserwerk / Ökowerk vorbei an historisch bedeutenden Orten im Südwesten Berlins, die wir als aufmerksame Spaziergänger thematisch aufgreifen (auch wenn sie nicht vordergründig etwas mit dem Thema Wasser zu tun haben): Nach einem Überblick zur Entstehung der Villenkolonie Grunewald geht es vorbei am Mahnmal "Gleis 17", welches an die Deportation jüdischer Menschen in die Vernichtungslager erinnert. An der überregional bedeutenden Bezirksgärtnerei vorbei, führt der Spaziergang hin zu einer Kleingartenkolonie mitten im Wald, die auf die schwierige Nachkriegssituation zurückgeht. Vorbei am Teufelsberg geht es weiter zu einem Naturschutzgebiet, welches sich aus einer ehem. Kiesgrube entwickelt hat, bevor der Weg abschließend ins Naturschutzzentrum Ökowerk führt. Dieses ist im über 150 Jahre alten Industrie-Denkmal untergebracht: Das Gebäudeensemble ist das älteste als Gesamtanlage erhaltene Wasserwerk von Berlin, das bis 1969 in Betrieb war. Seit 1985 dient es der Umweltbildung und ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die historische Entwicklung des Themas "Wasser für die Stadt" zu verstehen. Bei einer Führung erhalten Sie spannende Informationen zur Geschichte der Wasserversorgung im Berliner Südwesten im frühen 20. Jahrhundert. Unter dem Motto "Von Eiszeit zu Eiszeit" erlangen Sie nicht nur Wissen über die Förderung eiszeitlichen Grundwassers vor 100 Jahren, sondern erhalten auch Einblicke in technisch ambitionierte Planungen des Ökowerkes für eine Eisspeicherheizung in einem der ehemaligen Reinwasserspeicher. Teil der Führung ist außerdem die KI - Installation "Was flüstert das Moor" von Studierenden aus Babelsberg. Da Grundwasser keine Grenzen kennt, finden sich sicher viele Anknüpfungspunkte, um über die Verbindung von Wasserthemen heute in der Metropolregion Berlin-Brandenburg in Austausch zu kommen. Der Treffpunkt ist am Bahnhof Grunewald / Karmielplatz (S-Bhf. Grunewald).
Das Brauchwasserwerk in Glindow ist seit 1938 in Betrieb. Es versorgt die umliegenden Obstplantagen mit Havelwasser aus dem Glindower See. So schont es auch die Trinkwasserressourcen. In den letzten Jahren haben umfangreiche Sanierungsarbeiten es neu aufgestellt. Eine wissenschaftliche Begleitforschung machte deutlich, dass das Brauchwasser auch angesichts klimatischer Veränderungen zentral bleibt für den Obstanbau in der Region. Sigmar Wilhelm hat zusammen mit dem Heimatverein Glindow e.V. zur Historie des Brauchwasserwerks recherchiert. Beim Besuch vor Ort teilt er sein Wissen und geht auf den heutigen Nutzen des Brauchwasserwerks ein. Der technische Leiter der Anlage, Herr Deichsel, erläutert Wissenswertes zum täglichen Betrieb. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WasserPaten und findet statt in Kooperation mit dem Heimatverein Werder (Havel) und der Stadt Werder (Havel). Die Teilnahme ist entgeltfrei, wir bitten um Anmeldung. Verbindung von Wasserthemen heute in der Metropolregion Berlin-Brandenburg in Austausch zu kommen. Der Treffpunkt ist das Brauchwasserwerk an der Dr.-Külz-Str. 85 in Werder (Havel) / Glindow.
Im Rahmen der Vortragsreihe in Kooperation mit dem Nabu und weiteren Volkshochschulen erwarten Sie spannende Einblicke in aktuelle wasserbezogene Themen – von Trinkwasser und Wasserrecht über Naturschutz und Gewässermanagement bis hin zu den Herausforderungen des Strukturwandels in der Lausitz. Die Vorträge helfen, die Wasserproblematik in der Region besser zu verstehen und (ehrenamtliche) Handlungsfelder im Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit NABU Brandenburg und der vhs Brandenburg/Have, der vhs Frankfurt/Oder, kvhs Spree-Neiße und kvhs Potsdam-Mittelmark statt. Programm Vorträge Ohne Wasser geht nichts - Perspektiven auf unser wichtigstes Gut. Woher kommt unser Wasser, wie wird daraus Trinkwasser – und warum wird sein Umgang in Zeiten von Klimawandel, Dürre und sinkenden Grundwasserständen immer wichtiger? Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in Wasserkreislauf, Wassergewinnung und Trinkwasseraufbereitung und zeigt, wie eng Wasser als Lebensmittel, Ressource, Lebensraum und Standortfaktor miteinander verbunden ist. Zugleich richtet er den Blick nach vorn: auf regionalen Wasserrückhalt, Schwammstadt-Ideen, Regenwassernutzung und die Frage, was wir alle zum bewussteren Umgang mit Wasser beitragen können Referentin: Anna Sichmüller, Mitarbeiterin Geschäftsführung/ Öffentlichkeitsarbeit Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH Termin: 23.09., 18:00–19:30 Uhr *Hier geht es zur Anmeldung* Wasser(ge)recht - Ein juristischer Blick auf unsere Lebensgrundlage. Was darf mit Flüssen, Seen und Grundwasser eigentlich gemacht werden – und wo setzt das Wasserrecht klare Grenzen? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über zentrale rechtliche Rahmenbedingungen vom europäischen Wasserrecht bis zum Brandenburgischen Wassergesetz und zeigt, wie Gewässerschutz, Nutzung, Unterhaltung und Klimaanpassung rechtlich zusammengedacht werden. Dabei wird deutlich: Wasser ist Lebensraum, Ressource und Gemeingut zugleich – und sein Schutz ist längst auch eine Frage guter Regeln und ihrer Umsetzung. Referent: Björn Ellner, Landesvorsitzender NABU Brandenburg e.V. Termin: 30.09., 18:00–19:30 Uhr *Hier geht es zur Anmeldung* Die Oder wieder atmen lassen: Auen, Polder und naturnaher Wasserrückhalt im Unteren Odertal Die Untere Oder ist eine vom Menschen stark veränderte Flusslandschaft – und zugleich eine der bedeutendsten Auenlandschaften Deutschlands. Der Vortrag zeigt, wie Deiche, Polder und Flussausbau die Landschaft geprägt haben und warum naturnahe Überflutungen, Altarme, Stromtalwiesen und Weichholzauenwälder heute so wichtig für Artenvielfalt, Selbstreinigung und Klimaanpassung sind. Vorgestellt werden Ziele, Möglichkeiten und konkrete Maßnahmen, mit denen im Nationalpark Unteres Odertal wieder naturnähere hydrologische Bedingungen hergestellt werden sollen. Referentin: Dr. Jana Chmieleski, Teamleitung „Naturschutz, Management, Liegenschaften & Forschung“ Nationalpark Unteres Odertal Termin: 07.10., 18:00–19:30 Uhr *Hier geht es zur Anmeldung* Brandenburgs Gewässer im Blick: Die Auskunftsplattform Wasser und wie sie genutzt werden kann Wie steht es um Seen, Flüsse, Grundwasser, Hochwasserschutz oder Schutzgebiete vor der eigenen Haustür? Der Vortrag führt in die Auskunftsplattform Wasser Brandenburg ein und zeigt praxisnah, wie sich Themenkarten, Messdaten, Steckbriefe und Geodaten recherchieren, lesen und für eigene Fragestellungen nutzen lassen. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie viel öffentlich verfügbares Wissen über Brandenburgs Gewässer bereits vorhanden ist — man muss nur wissen, wo und wie man es findet. Referentin: Julia Mußbach Termin: 14.10., 18:00–19:30 Uhr (digital referiert) *Hier geht es zur Anmeldung* Die Lausitz und das Wasser – Wie geht es nach dem Braunkohleaus in Brandenburg weiter? Kaum eine Landschaft in Brandenburg ist so stark vom Braunkohlebergbau geprägt wie die Lausitz — auch ihr Wasserhaushalt wurde über Jahrzehnte tiefgreifend verändert. Mit dem Ende der Kohleförderung stellen sich neue Fragen: Wie kann das verfügbare Wasser künftig so gesteuert werden, dass Bergbaufolgelandschaften entwickelt, Gewässer stabilisiert, der Spreewald geschützt und unterschiedliche Nutzungsansprüche berücksichtigt werden? Der Vortrag erläutert das aktuelle Wassermanagement im Lausitzer Revier und nimmt auch die Elbüberleitung in den Blick — einen möglichen, aber hochkomplexen Lösungsansatz für die Wasserfrage nach der Kohle. Referent: Maik Ulrich, Leiter Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR bzw. LMBV mbH) Termin: 03.11., 18:00–19:30 Uhr *Hier geht es zur Anmeldung*
Deutschland verfügt über eine der effizientesten Abwasserentsorgungen weltweit - natürlich auch in Brandenburg. Doch trägt auch jeder von uns zur Sicherung der hohen Wasserqualität bei? In den vergangenen Jahren wurde viel in die Energie- und Verfahrens- bzw. Umwelttechnik der Kläranlage in Brandenburg-Briest investiert. Machen Sie sich selber ein Bild vom Ablauf der Abwasserreinigung. Erfahren Sie bei der Besichtigung mehr über technologisch notwendige Schritte bis das gereinigte Abwasser in die Havel entlassen werden kann, ohne deren Selbstreinigungsfähigkeit überzubeanspruchen. Überzeugen Sie sich selbst, wie hoch der Aufwand ist, um übermäßige Waschmittelmengen, Reste von Lösungs-, Pflanzenschutz-, Holzschutzmitteln sowie Farben, Lacken oder Medikamente aus Abwässern zu entfernen und wie ein überflüssiger Eintrag wasserbelastender Stoffe ins Abwasser vermieden werden kann. Die VHS Brandenburg organisiert gemeinsam mit der BRAWAG GmbH diese Besichtigung der Kläranlage Briest. Das Tragen von festem Schuhwerk ist zur Sicherheit notwendig.
In Deutschland haben wir eine der sichersten und qualitativ hochwertigsten Trinkwasserversorgungen und effizientesten Abwasserentsorgungen weltweit - natürlich auch in Brandenburg. Sie möchten wissen, wie die Verfahren bei der Trinkwassergewinnung, -aufbereitung, und -verteilung von statten gehen und wie die BRAWAG ihre Kunden mit Trinkwasser in ausgezeichneter Qualität beliefert? Die VHS Brandenburg organisiert gemeinsam mit der BRAWAG GmbH die Besichtigung des Wasserwerks Mahlenzien. Das Tragen von festem Schuhwerk ist zur Sicherheit notwendig.