Teilnehmende ab 6 Jahren tauchen in diesem Workshop spielerisch in die Welt der erneuerbaren Energien ein. Gemeinsam bauen sie spannende Kosmos-Sets – wie ein Windrad, ein Brennstoffzellenauto und ein Eco-Haus – und lernen, wie Energie sauber, günstig und unabhängig erzeugt werden kann. Jede:r kann außerdem ein eigenes Solar-Fahrzeug bauen und zuhause die Kraft der Sonne ausprobieren. So verbinden wir Technik, Handwerk und Umweltbewusstsein auf kreative Weise. Kinder erleben Technik hautnah, stärken handwerkliche Fähigkeiten und Sozialkompetenzen und entdecken, wie sie die Zukunft aktiv mitgestalten können.
Lernen Sie Ihr Haus kennen - und wie man es auf die Zukunft vorbereitet Dieser Kurs unterstützt Hausbesitzer dabei, ihr Haus kennenzulernen, Förderung für den klimafreundlichen Umbau kennen- und verstehen zu lernen sowie ein Sanierungskonzept zu entwickeln. Ziel des Kurses ist es, die Wärmeverluste des eigenen Hauses zu verstehen und größenordnungsmäßig zu ermitteln. Teilnehmende lernen, was Endenergie und Primärenergie bedeuten und welche Relevanz das Gebäudeenergiegesetzes für Hauseigentümer hat. Es werden Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude vorgestellt und welche geförderte Beratungsangebote man wahrnehmen kann. Mit Hilfe verschiedener Modellrechnungen für das eigene Gebäude können Teilnehmende unter Anleitung einen Plan bzw. ein Konzept für die Sanierungsreihenfolge und Förderung erstellen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Eigentümer*ínnen von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern. Andere Teilnehmende sind auch herzlich willkommen und können mit fiktiven Werten rechnen. Es ist hilfreich, wenn sich Teilnehmende vorab mit dem Haus und dessen Herausforderungen vertraut machen: - Fotos von allen Seiten und Detailfotos von Fenstern und der Heizungsanlage (auch das Typenschild) - Vorab Maße ermitteln - Deckenhöhe, Länge, Breite, Höhe; Maße der Fenster - Wandaufbau - Aufbau der obersten Geschossdecke - Aufbau des Kellerfußbodens oder der Bodenplatte. Gibt es erkennbare Probleme, z.B. feuchte Stellen, Durchzug, einzelne Zimmer werden nicht warm oder zu warm, Heizkosten sind zu hoch?
Die Biologie definiert die Zelle als kleinste Einheit des Lebens. Aber selbst die einfachsten Zellen auf der Erde sind unglaublich komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Auch haben wir noch immer keine Kenntnis davon, wie die erste Zelle überhaupt entstanden sein könnte. Aus diesem Grund versuchen wir, wesentliche Prozesse des Lebens aus einfachen biologischen Bausteinen nachzubilden, um eine Vorstellung von den physikalischen und chemischen Bedingungen zu bekommen, die notwendig sind, damit aus einem chemischen System ein biologisches System wird. Dazu verwenden wir den Ansatz der Synthetischen Biologie, der zelluläre Systeme in einzelne Funktionsmodule zerlegt, die unabhängig voneinander untersucht werden können. Von besonderem Interesse für uns ist die Funktion der Zellteilung. Derzeit wird versucht, ein möglichst einfaches molekulares System aufzubauen, das in der Lage ist, sogenannte Membranvesikel, die einfachsten Modelle von Zellhüllen, autonom in zwei Tochterzellen zu teilen. Zu diesem Zweck verwenden wir einige Proteinsysteme aus E. coli-Bakterien. Petra Schwille studierte Physik und Philosophie und promovierte 1996 an der TU Braunschweig mit einer Dissertation am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, bei Nobelpreisträger Manfred Eigen. Im Jahr 2002 nahm sie einen Ruf auf eine Professur für Biophysik am neu gegründeten BIOTEC-Zentrum der TU Dresden an. Seit 2012 ist sie Leiterin der Abteilung Zelluläre und Molekulare Biophysik am MPI für Biochemie und Honorarprofessorin für Physik an der LMU München. Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.