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„frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“
Führung durch die Ausstellung und Workshop zur historischen Biografienforschung
Sowjetische Militärtribunale verurteilten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) Tausende Frauen zu langjährigen Haftstrafen. Viele von ihnen wurden in Speziallagern interniert. Ab Sommer 1948 befand sich die größte Gruppe im Speziallager Sachsenhausen. Anfang Februar 1950 überstellte der sowjetische Geheimdienst 1.119 Frauen aus dem aufgelösten Lager in das DDR-Gefängnis Hoheneck. Unter ihnen waren auch Mütter mit Kleinkindern und Schwangere.
Die Wanderausstellung „frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“ widmet sich diesem bislang wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken stellt sie die Lebensgeschichten von zwölf Frauen vor. Ihre Biografien erzählen von Verfolgung, Unrecht und Leid, aber auch von Selbstbehauptung und Überlebenswillen.
Bei einer Kuratorinnenführung erhalten die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die Ausstellung und erfahren mehr über die historischen Hintergründe und individuellen Schicksale der porträtierten Frauen.
Im Anschluss gibt die Kuratorinnen anhand ausgewählter Beispiele Einblicke in die praktische Arbeit der historischen Biografieforschung. Wie lassen sich Lebensgeschichten rekonstruieren, wenn nur wenige Informationen über die betreffenden Personen vorliegen? Welche Archive und Datenbanken helfen bei der Recherche? Welche Spuren führen zum Ziel, und welche Fragen müssen offenbleiben?
Die Veranstaltung verbindet die Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte mit einem Einblick in die Methoden historischer Forschung. Zugleich bietet sie Anregungen und methodische Impulse, die auch für die eigene Familienforschung hilfreich sein können.
Die Wanderausstellung „frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“ widmet sich diesem bislang wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken stellt sie die Lebensgeschichten von zwölf Frauen vor. Ihre Biografien erzählen von Verfolgung, Unrecht und Leid, aber auch von Selbstbehauptung und Überlebenswillen.
Bei einer Kuratorinnenführung erhalten die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die Ausstellung und erfahren mehr über die historischen Hintergründe und individuellen Schicksale der porträtierten Frauen.
Im Anschluss gibt die Kuratorinnen anhand ausgewählter Beispiele Einblicke in die praktische Arbeit der historischen Biografieforschung. Wie lassen sich Lebensgeschichten rekonstruieren, wenn nur wenige Informationen über die betreffenden Personen vorliegen? Welche Archive und Datenbanken helfen bei der Recherche? Welche Spuren führen zum Ziel, und welche Fragen müssen offenbleiben?
Die Veranstaltung verbindet die Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte mit einem Einblick in die Methoden historischer Forschung. Zugleich bietet sie Anregungen und methodische Impulse, die auch für die eigene Familienforschung hilfreich sein können.
Eine Kooperation zwischen den Gedenkstätten Brandenburg an der Havel und der Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam sowie den Volkshochschulen Potsdam und Brandenburg an der Havel.
Material
Die Anreise nach Potsdam erfolgt eigenständig.
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„frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“
Führung durch die Ausstellung und Workshop zur historischen Biografienforschung
Sowjetische Militärtribunale verurteilten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) Tausende Frauen zu langjährigen Haftstrafen. Viele von ihnen wurden in Speziallagern interniert. Ab Sommer 1948 befand sich die größte Gruppe im Speziallager Sachsenhausen. Anfang Februar 1950 überstellte der sowjetische Geheimdienst 1.119 Frauen aus dem aufgelösten Lager in das DDR-Gefängnis Hoheneck. Unter ihnen waren auch Mütter mit Kleinkindern und Schwangere.
Die Wanderausstellung „frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“ widmet sich diesem bislang wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken stellt sie die Lebensgeschichten von zwölf Frauen vor. Ihre Biografien erzählen von Verfolgung, Unrecht und Leid, aber auch von Selbstbehauptung und Überlebenswillen.
Bei einer Kuratorinnenführung erhalten die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die Ausstellung und erfahren mehr über die historischen Hintergründe und individuellen Schicksale der porträtierten Frauen.
Im Anschluss gibt die Kuratorinnen anhand ausgewählter Beispiele Einblicke in die praktische Arbeit der historischen Biografieforschung. Wie lassen sich Lebensgeschichten rekonstruieren, wenn nur wenige Informationen über die betreffenden Personen vorliegen? Welche Archive und Datenbanken helfen bei der Recherche? Welche Spuren führen zum Ziel, und welche Fragen müssen offenbleiben?
Die Veranstaltung verbindet die Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte mit einem Einblick in die Methoden historischer Forschung. Zugleich bietet sie Anregungen und methodische Impulse, die auch für die eigene Familienforschung hilfreich sein können.
Die Wanderausstellung „frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)“ widmet sich diesem bislang wenig bekannten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Anhand von Fotografien, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken stellt sie die Lebensgeschichten von zwölf Frauen vor. Ihre Biografien erzählen von Verfolgung, Unrecht und Leid, aber auch von Selbstbehauptung und Überlebenswillen.
Bei einer Kuratorinnenführung erhalten die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die Ausstellung und erfahren mehr über die historischen Hintergründe und individuellen Schicksale der porträtierten Frauen.
Im Anschluss gibt die Kuratorinnen anhand ausgewählter Beispiele Einblicke in die praktische Arbeit der historischen Biografieforschung. Wie lassen sich Lebensgeschichten rekonstruieren, wenn nur wenige Informationen über die betreffenden Personen vorliegen? Welche Archive und Datenbanken helfen bei der Recherche? Welche Spuren führen zum Ziel, und welche Fragen müssen offenbleiben?
Die Veranstaltung verbindet die Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte mit einem Einblick in die Methoden historischer Forschung. Zugleich bietet sie Anregungen und methodische Impulse, die auch für die eigene Familienforschung hilfreich sein können.
Eine Kooperation zwischen den Gedenkstätten Brandenburg an der Havel und der Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam sowie den Volkshochschulen Potsdam und Brandenburg an der Havel.
Material
Die Anreise nach Potsdam erfolgt eigenständig.
-
Entgeltkostenlos
- Kursnummer: 27F1030000
-
StartSa. 09.01.2027
11:00 UhrEndeSa. 09.01.2027
13:30 Uhr - Kursort: Die Anreise nach Potsdam erfolgt eigenständig.
- Gedenkstätte Leistikowstraße (Leistikowstraße 1, 14469 Potsdam)